Allgemeines - IG Schloss Ehrenstein

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Allgemeines

Interessengemeinschaft Schloss Ehrenstein e.V.

Nach der politischen Wende in Deutschland und den damit verbundenen rechtlichen und gesetzlichen neuen Verordnungen sowie der Auflösung des Kulturbundes der Ortsgruppe Ohrdruf beschlossen ehemalige Mitglieder der Interessengemeinschaft Schloss Ehrenstein/ Museum im Kulturbund der DDR, einen eigenständigen Verein zu gründen und die denkmalpflegerische Arbeit am verfallenen Schloss Ehrenstein und die heimatgeschichtliche Arbeit im Archiv und Museum der Stadt Ohrdruf fortzusetzen.
Zu den Gründungsmitgliedern gehörten:
Volker Adler, Peter und Volkmar Cramer, Georg Daumann, Steffen Käppler, Hans Langenhan, Wilfried Nitsche und Henning Noßmann.

In der Satzung ist die Pflege des kulturellen Erbes der Stadt Ohrdruf festgeschrieben.

Die Mitglieder der Interessengemeinschaft Schloss Ehrenstein e.V. beschäftigen sich seitdem mit der Pflege von Brauchtum, Traditionen und der Denkmalpflege. Eine Trachtentanzgruppe mit professioneller Tanzausbildung in der Tracht der Waldsaumstraße wurde 1991 gegründet. Seit 1993 gibt es die historische Stadtwache. In Kostümen vergangener Zeitepochen stellen Mitglieder der Abteilung Denkmalpflege/Stadtgeschichte der Interessengemeinschaft historische Persönlichkeiten der Stadt Ohrdruf dar.



So zum Beispiel Bonifatius, der den Ort zum ersten Mal erwähnte oder Lullus, der das Missionswerk von Bonifatius fortsetzte ...

...die Grafen von Gleichen mit ihrem berühmtesten Vorfahren, dem Zweibeweibten oder die Erben der Grafen von Gleichen, die Fürsten zu Hohenlohe mit einer eigens dafür ausgestatteten Barock-Gruppe. Auch Johann Sebastian Bach´s Besuch bei seinem Bruder Johann Christoph 1713 in Ohrdruf wie auch Carl Eduard Meinung, der das gestopfte Fellschaukelpferd in Ohrdruf erfand.



Im Jahr 2001 kamen die Fanfarengruppe "Die Ehrensteiner" sowie die Gruppe der Türmer und Nachtwächter dazu. 2002 wurde das 3. Mittelthüringer Trachtenfest von der Interessengemeinschaft und der Stadt Ohrdruf ausgerichtet. Die Kanoniere der Stadtwache, ebenfalls eine neue Gruppe, eröffnete das bunte Treiben mit einem Böllerschuß aus dem, in viel Kleinarbeit geschaffenen, Kanonennachbau aus dem 16. Jahrhundert.
Zur Zeit hat der Verein 107 Mitglieder, davon 25 Frauen, 48 Männer sowie 34 Kinder und Jugendliche.



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